Daimler nutzt kollektive Intelligenz der Mitarbeiter erfolgreich
Gut ein Jahr nach dem Start der “Business Innovation Community” bei der Daimler AG hier eine Zusammenfassung der Resultate:
Weitere Informationen auf dem Daimler-Blog.
Erfolgsstories – Einsparungen durch Ideenmanagement
Eine Umfrage des Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft (DIB) vom Mai 2008 besagt, dass das enorme kreative Potenzial der eigenen Mitarbeiter nicht ausreichend genutzt wird. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand: 1,49 Milliarden Euro betrug allein der Wert der Verbesserungsvorschläge bei den 290 Unternehmen, die sich an der Umfrage des DIB beteiligten. Das entspricht einem durchschnittlichen Effizienzgewinn von über 5 Millionen Euro pro Unternehmen und 684 Euro rechenbare Einsparung pro Mitarbeiter. Ideenmanagement sorgt für Wachstum und Kosteneffizienz – davon sind die folgenden Unternehmen bereits überzeugt.
Vodafone
Im abgelaufenen Geschäftsjahr (April 2008 bis März 2009) reichten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Vodafone mehr als 3.000 Verbesserungsvorschläge beim Vodafone Ideenmanagement ein. Damit bescherten sie dem Unternehmen ein Einsparpotential von 10,5 Millionen Euro und einen Gewinn von 18,3 Millionen Euro. Fast 600 Ideen konnten bereits realisiert werden.
Mercedes Benz
Deutschlandweit haben Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern von Mercedes Benz zu einem Nutzen für das Unternehmen von 108,8 Millionen Euro geführt. Auf einen Mitarbeitervorschlag hin optimierte das Mercedes-Benz Werk Bremen die Reinigungsprozesse seiner Lackieranlagen und spart nun jährlich 1,1 Millionen Euro an Ausgaben für Farbe und Spülflüssigkeit. Die Verbesserungsidee von drei Mitarbeitern aus der Karosserielackierung ist ebenso einfach wie effizient. Sie erhielten für ihre Idee die Höchstprämie von 125.000 Euro.
Osram
Mitarbeiter des Osram-Standortes Augsburg haben mit Ideenmanagement die Schließung ihres Standortes verhindert. Die von der Osram-Belegschaft erarbeitete Ideensammlung trägt aktuell dazu bei, dass der Standort auf hochwertige High-Tech-Produkte ausgerichtet wird. Mehr zur Erfolgsstory von Osram im Video des Bayerischen Rundfunks.
Quellen (aufgerufen am 09.11.2009):
Ideenmanagement in Deutschland – Jahresbericht 2007 des Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft (dib) Frankfurt am Main
Vodafone.de
Daimler.com
BR-online.de
Gründercafé vom 05.11.2009
Steffi und Mike haben auf dem Gründercafé in der ReWi-Fakultät der Uni Erlangen-Nürnberg das Konzept von Geistesblitz vorgestellt. Die anschließende Diskussionsrunde hat uns viele neue Anregungen gegeben – vielen Dank an alle Beteiligten! Speziellen Dank an Sebastian Engel vom Lehrstuhl für Industriebetriebslehre und natürlich dem Team vom WTT für die Organisation!
Hier noch unsere Präsentation:
Seminar “Gründerpersönlichkeit”
Steffi, Martin und Mike hatten am letzten Freitag die Gelegenheit, am Seminar “Gründerpersönlichkeit” in München teilnehmen zu dürfen. Das Seminar wird von der PerformPartner GbR durchgeführt. Ein hochkompetentes Team mit langjähriger Erfahrung in der Kompetenzdiagnose hat uns dabei unterstützt, die bestehenden Fähigkeiten und die Wissens- und Kompetenzlücken im Gründerteam zu erkennen. Spannend waren neben den einzelnen Aufgaben auch die anwesenden Mitgründer. Der Bergmönch hat uns besonders gut gefallen, wir wünschen frohes Gelingen mit diesem einmaligen Produkt!
Social Media hat die Welt erobert…
…und die Unternehmen! In einem Zeitalter, in dem schnelles Handeln und ein einfacher Zugang zu Informationen der Schlüssel zum Erfolg sind, erscheint die alte „Top-Down“-Hierarchie überholt. Eine effiziente Zusammenarbeit, schnelle Entscheidungswege und der Wissensaustausch zwischen Fachexperten sind essenzielle Faktoren geworden, die ein Unternehmen wettbewerbsfähig halten. E-Mails und Instant Messaging haben bereits die Vernetzung von Mitarbeitern auf der ganzen Welt erleichtert, Social Media hat nun jedoch alle Grenzen gesprengt. Der größte Vorteil der neuen Technologien ist, dass junge Menschen (vor allem unter 30, die die Zukunft der meisten Firmen darstellen) diese gerne bedienen, da sie meist ein modernes Design und eine einfache Benutzeroberfläche bieten. Social Media bietet den Mitarbeitern nicht nur die Möglichkeit Aufmerksamkeit und eine gewisse Art von Ruhm zu erlangen, sondern schenkt auch ihrem Wissen Beachtung und bringt sie dem „Arbeitsplatz der Zukunft“ einen Schritt näher. In der Tat erwarten viele junge Angestellte bereits heute den Einsatz ihnen bekannter Social Software (wie Facebook, StudiVZ, Twitter, YouTube etc.) am Arbeitsplatz. Gerade deshalb haben wir uns entschlossen, bei unserer Ideenmanagment-Software auf Web 2.0-Komponenten zu setzen und die Plattform so offen wie möglich zu gestalten. Ein beeindruckendes Video zum Thema “Social Web”:
Prediction Markets – die “Masse” bewertet
Dass viele Köche den Brei nicht verderben sondern anreichern, haben erfolgreiche Crowdsourcing-Initiativen wie Tschibo Ideas und der Dell Idea Storm gezeigt. Um die “Macht der Masse” noch effektiver zu nutzen, haben wir uns für die Implemtierung eines sogenannten Prediction Markets entschieden. Diesem liegt die Annahme zugrunde, dass das aggregierte Wissen der Mitarbeiter, Kunden etc. (wisdom of crowds) eine bessere Voraussage über erfolgreiche Innovationen zulässt als die Einschätzung weniger Experten. Der Mechanismus ähnelt dabei dem einer Börse. Die Nutzer erhalten die Möglichkeit, mit virtuellem Geld auf Ideen zu setzen, deren Kurs dann in Abhängigkeit der bisherigen Einsätze steigt oder fällt. Während Ihre Nutzer Spaß am Wetten haben, profitieren die Unternehmen von den am besten eingeschätzten Ideen. Hier ein interessanter Artikel zum Thema:
Folien zu Ideenmanagement 2.0
Diese Präsentation stellt grundlegende Ansätze für ein offenes Ideenmanagement vor:
Kooperation mit ITONICS GmbH
Geistesblitz freut sich über die Kooperation mit ITONICS! Die sind spezialisiert auf Social Software und Rich Media und sind Experten in Innovationsmanagementprozessen. Die ersten Workshops sind durchgeführt, wir werden über die nächsten Schritte und Ergebnisse berichten!
Partnerschaft mit Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II
Prof. Dr. Freimut Bodendorf hat sich bereit erklärt, das Mentoring für Geistesblitz zu übernehmen. Die erste Diplomarbeit in dieser Kooperation ist bereits gestartet.
Der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II der Uni Erlangen-Nürnberg beschäftigt sich mit innovativen Konzepten und IT-Lösungen im Dienstleistungs-Business sowie im Geschäftsprozessmanagement. Betrachtet werden dabei insbesondere vernetzte Strukturen in Unternehmen, Organisationen und Wirtschaft (”Networked Economy”). Wichtige Wirtschaftsbereiche sind dabei Handel und Logistik, Verkehr und Tourismus, Bildung und Medien, das Gesundheitswesen sowie industrienahe Dienstleistungen.
Wir danken Herrn Professor Bodendorf und seinem Team für die freundliche Unterstützung!
